| Was also wichtig ist, ist nicht Hoffnung, sondern |
| wie ich mein Problem betrachte. Ich stelle fest, |
| dass ich immer mein Problem im Licht des Ur- |
| teilens betrachte, indem ich es entweder verdam- |
| me, akzeptiere oder versuche, es zu ändern. Oder |
| ich betrachte es durch die Brille, den Schleier von |
| Rezepten, durch das, was jemand in der Bhaga- |
| vadgita gesagt hat oder was Buddha oder Christus |
| gesagt hat. Und so kann mein Geist, verkrüppelt |
| von diesen Rezepten, Urteilen, Zitaten, nie das |
| Problem verstehen, er kann es nie betrachten. Kann |
| nun der Geist sich von diesen angesammelten Ur- |
| teilen befereien? |
| Bitte verfolgen Sie aufmerksam - nicht meine Wor- |
| te, sondern wie Sie Ihr Problem angehen. Wir ja- |
| gen immer nur der Hoffnung nach und sind immer- |
| fort enttäuscht. Wenn ich mit einer Hoffnung |
| scheitere, setzte ich eine andere an ihre Stelle, und |
| so mache ich immer weiter. Und da ich nicht weiß, |
| wie ich das Problem angehen soll, suche ich ver- |
| schiedene Fluchtwege. Doch wenn ich wüsste, wie |
| ich das Problem angehen sollte, dann hätte ich |
| keine Hoffnung nötig. Wichtig ist also nur her- |
| auszufinden, wie der Geist das Problem betrachtet. |
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